5. Stadtwaldtor eingeweiht

Holzkonstruktion „Torstenson-Eiche“ nahe der Kuckucksdiele

  • Ausgehöhlter alter Baumstamm mit morschem Holz im Inneren
  • Rindenstruktur eines alten abgestorbenen Baumstamms
  • Gelb gefärbte Herbstbäume am Waldweg, rechts ein alter Baumstamm
  • Überdachte Holzbank mit Tisch im herbstlichen Wald
  • Kameramann mit Schulterkamera im Herbstwald
  • Infotafel „Eremit – Heimlicher Bewohner“ über den Käfer Eremit
  • Alter Baumstumpf mit Infotafel am Wegrand
  • Zwei Männer stehen vor einem verhüllten Stadtwaldtor, rechts Zuschauer mit Regenschirmen
  • Zwei Männer vor dem noch verhüllten Stadtwaldtor
  • Das Tuch wird vom Stadtwaldtor abgezogen
  • Mann steht neben dem enthüllten Holztor mit Schriftzug „Stadtwald“
  • Mann in dunkelblauer Jacke neben einem Torpfosten mit Schriftzug „Stadtwald“
  • Mann geht durch das neue Stadtwaldtor
  • Frau mit Mütze steht im Durchgang des Stadtwaldtors
  • Mann in roter Jacke neben dem Stadtwaldtor
  • Besucher mit Masken vor dem Stadtwaldtor, im Hintergrund ein alter Baum mit Infotafel
  • Detailaufnahme des Holzbalkens am Stadtwaldtor
  • Nahaufnahme eines Holzpfostens des Stadtwaldtors mit eingefrästem Schriftzug „Stadtwald“

Schlicht und modern präsentiert sich nun auch das 5. Stadtwaldtor. Am Donnerstag wurde die massive Holzkonstruktion „Torstenson-Eiche“ an die Stadt und Geras Baudezernenten Michael Sonntag (parteilos) übergeben. Das Tor empfängt Geraer und Gäste am Stadtwald-Eingang Faulenzerweg nahe der Kuckucksdiele.

„Es ist ein wahres Gemeinschaftsprojekt geworden ohne des Einsatzes zusätzlicher Steuermittel“, betonte Heinrich-Dieter Hischer vom Förderverein Geraer Stadtwaldbrücken. Wie bei den Toren zuvor engagierte sich wieder der Förderverein und konnte das Projekt zusammen mit zahlreichen lokalen Sponsoren umsetzen. Hauptsponsor für das fünfte Tor ist die Büroteam Gera Wildt GmbH. Auszubildende vom Bildungszentrum Ostthüringen (BZO) des Bildungswerkes Bau fertigten die Eichenholz-Konstruktion. Mitarbeiter des Fachdienstes Stadtgrün stellten sie auf. Zugleich wurde der Platz um das hölzerne Bauwerk herum neu gestaltet, wofür Steine aus der alten Plauenschen Straße Verwendung fanden. Diese wurden ebenfalls von Lehrlingen des BZO gelegt. Hilfe kam auch von der Otegau.

Mittlerweile empfangen fünf Stadtwaldtore – im Martinsgrund, am Fuchsturm, am Naturdenkmal Hainwieseneiche in Ernsee, in der Nähe des SRH-Waldklinikums und am Faulenzerweg – die Waldbesucher und weisen auf die besondere Bedeutung des grünen Areals für die Stadt Gera hin. Die Idee zu den Stadtwaldtoren geht auf eine studentische Arbeit der Fachhochschule Erfurt gemeinsam mit der Grünwerkstatt „Stadtwald erleben“ zurück, zu der auch der Förderverein Stadtwaldbrücken gehört. Insgesamt waren 12 Stadtwaldtore herausgearbeitet worden. Sechs hat sich der Förderverein vorgenommen. Heinrich-Dieter Hischer ist optimistisch, dass das sechste Tor – es ist bereits fertig – noch im November aufgestellt wird. Es soll seinen Platz am Fuchsklamm in Untermhaus erhalten. Der Förderverein Stadtwaldbrücken freut sich über weitere Spenden. Wie Sie den Verein unterstützen können, steht auf der Seite Spenden.

Christiane Kneisel

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